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Private Zahnzusatzversicherung: Ein Thema „in aller Munde“

Nicht nur politisch sorgte die Gesundheitsreform mit ihren vielen Neuerungen für jede Menge Diskussion. Auch für die Betroffenen, also die Patienten beziehungsweise die gesetzlich Krankenversicherten rückt das Thema Gesundheit immer mehr in den Fokus. Aufgrund der vielen, teilweise voneinander abweichenden Berichte in den Medien sind die meisten Bundesbürger jedoch schlichtweg überfragt, wenn es um ihr „wichtigstes Gut“ geht. Gerade im Bereich der privaten Zahnzusatzversicherung herrscht große Verunsicherung.

Es kursieren Fragen wie „Welche Zahnarztbehandlungen übernehmen die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) überhaupt noch?“ und „Wie viel muss jeder Einzelne für seine Behandlung dazu zahlen?“. Fakt ist: die GKV haben ganz klar definiert, welche Leistungen nicht mehr erstattet werden. Dazu zählen leider auch solch wichtige Zahnbehandlungen wie Wurzelbehandlungen und einige Fälle von Parodontose. Wer sich dennoch für eine Wurzelbehandlung entscheidet, der muss die anfallenden Kosten aus eigener Tasche bezahlen – und dabei kommen schnell einige Hundert Euro zusammen.

Für wen lohnt sich die Zusatzversicherung?

Eine kostensparende Alternative bieten Zahnzusatzversicherungen, die im Notfall einspringen. Sie übernehmen anteilig die Kosten für solche Behandlungen, die die zuständige GKV des Patienten ablehnt. Wie bei allen anderen Versicherungen, fallen auch bei der Zahnzusatzversicherung regelmäßige Beiträge an. Wie sich diese staffeln, hängt nicht nur den verschiedenen Anbietern ab, sondern auch vom Kunden selbst. So werden persönliche Rahmendaten wie Alter und medizinische Vorgeschichte bei der Festlegung des individuellen Beitrags berücksichtigt. Als Faustregel gilt: Je jünger man bei Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist, desto niedriger sind die Beiträge. Mit zunehmenden Alter steigt das Risiko einer Zahnerkrankung, daher beginnen ältere Versicherungsnehmer in der Regel gleich mit einem höheren Beitragssatz. Die Entscheidung für eine Zahnzusatzversicherung ist immer auch eine Entscheidung für die Zukunft. Gerade junge Leute versäumen häufig, sich um eine solche Vorsorge zu kümmern und verpassen damit die Chance, sich möglichst kostengünstig abzusichern. Doch nicht nur für Teens und Twens bietet eine private Zahnzusatzversicherung Vorteile. Auch „ältere Semester“ können von ihr profitieren – insbesondere dann, wenn bisher keine oder nur wenige zahnärztliche Behandlungen notwendig waren. Gerade in puncto Zahnersatz, ein Thema, das irgendwann fast jeden einmal betrifft, lässt sich bei guten Versicherungen jede Menge Geld sparen.

Zahnzusatzversicherungen – das Angebot

Oft werden Zahnzusatzversicherungen auch als extra zu bezahlende Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen angeboten. Experten warnen aber vor einigen dieser Kombilösungen, denn oftmals übernehmen die GKV nur einen geringen Anteil der Zahnarztrechungen und der Patient bleibt auf dem Großteil der entstandenen Kosten sitzen. Um auf solche nicht gerade servicestarken Angebote hereinzufallen, lohnt sich der Vergleich mehrer Anbieter. Dabei gilt jedoch: Das günstigste Angebot muss nicht gleich das Beste sein – deshalb sollte man sich vor Abschluss einer Versicherung Zeit nehmen, um alle Vertragsbestandteile zu überprüfen.

Ab wann lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung?