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Unfallversicherung

Die versicherte Person erleidet unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung durch ein plötzlich, von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis.’

Dies ist die Definition für einen Unfall, wie sie in den meisten Versicherungsbedingungen einer Unfallversicherung zu finden ist. Zwar ist diese Festlegung im Laufe der letzten Jahre durch Leistungserweiterungen einiger Gesellschaften etwas aufgeweicht worden, jedoch gilt sie im Kern noch immer.

In dieser Definition zeigen sich auch schon einige Merkmale, die in der Praxis immer wieder für Schwierigkeiten sorgen: zum einen fallen hier schon die meisten Krankheiten heraus, da sie meist weniger plötzlich, vor allem aber aus dem Inneren des Körpers kommen. So sind nach zahlreichen Statistiken z.B. nur etwa 11% der Fälle von Berufsunfähigkeit auf einen Unfall zurückzuführen, d.h. zur Absicherung der Arbeitskraft ist eine Unfallversicherung nur bedingt geeignet.

Ein anderes Problem stellt oft das Wort ‚dauerhaft’ dar. Natürlich gibt es Fälle, in denen die Einschätzung relativ einfach ist – dies sin in erster Linie Fälle, in denen Gliedmaßen abgetrennt wurden, bei einem komplizierten Trümmerbruch wird es schon schwierig. Hier kann oft erst nach einer monatelangen Behandlung inklusive Reha festgestellt werden, wie hoch der Invaliditätsgrad einer betroffenen Gliedmaße tatsächlich ausfällt. Hiernach richtet sich dann die Summe, die von der Versicherung geleistet wird. Es ist daher sinnvoll, eine Vorableistung zu vereinbaren. Hierbei muss aber genau auf die Bedingungen geachtet werden, unter denen eine Auszahlung erfolgt. Oft werden die Voraussetzungen so hoch gesetzt, dass es in der Praxis kaum zu solchen Auszahlungen kommt.

Die Hauptzielgruppen, für die eine Unfallversicherung sinnvoll ist, sind Immobilienbesitzer und Kinder. Der Immobilienbesitzer, weil er durch einen Unfall eventuell dauerhaft an den Rollstuhl gebunden ist und seine Wohnung oder sein Haus schnell behindertengerecht umbauen muss und Kinder, weil es kaum einen anderen Versicherungsschutz gibt, mit denen Eltern das finanzielle Risiko abdecken können, das entsteht, wenn ihre Kinder tatsächlich dauerhaft invalide werden sollten.

Alle anderen sollten zunächst die Absicherung ihrer Arbeitskraft und eine Versorgung im Pflegefall in Angriff nehmen und den Abschluss einer Unfallversicherung dann in Erwägung ziehen, wenn ein solcher Versicherungsschutz nicht zu vernünftigen Bedingungen zu bekommen ist.

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