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Rentenversicherung

Da die meisten Menschen im Schnitt deutlich älter werden als früher, das Renteneintrittsalter dem aber (noch) nicht angepasst wurde, wird der Lebensabschnitt des Ruhestandes auch immer länger. Diese an sich schöne Entwicklung hat, wie so vieles, auch einen gravierenden Haken – man muss es sich leisten können, länger zu leben.
Der Staat kann dies nicht gewährleisten, sondern diese Entwicklung bringt erhebliche Schwierigkeiten für die Gesetzliche Rentenversicherung mit sich (näheres dazu hier). Daher macht der Staat seine Bürger, also Sie, immer stärker darauf aufmerksam, dass Sie zusätzlich privat vorsorgen müssen. Schon alleine diese Entwicklung von ‚die gesetzliche Rente ist sicher’ zu ‚die gesetzliche Rente ist sicher zuwenig’ sollte einem den Ernst der Lage vor Augen führen. Und wenn nicht das, dann die Milliardenbeträge, die der Staat zwar eigentlich gar nicht hat, aber trotzdem als Riesterrente und Basisrente in Ihre Altersvorsorge investiert. (Zwar werden die Leistungen später dann versteuert, aber erst einmal kostet es Geld).
Jetzt hat der Staat aber sein Problem nicht gelöst, wenn Sie mit 65 Ihre Altersvorsorge auf einen Schlag ausgezahlt bekommen, die Wünsche erfüllen, die Sie und andere (wie Partner, Kinder oder Enkel) schon immer hatten und Sie nachher auf die Sozialhilfe angewiesen sind, weil, entgegen Ihrer Planung, am Ende des Geldes noch so viel Leben übrig ist.
Daher fördert der Staat fast ausschließlich Verträge, die genau dieses Risiko der Langlebigkeit abdecken – und das sind Rentenverträge.
Viele sehen in diesem Vorgehen eine Entmündigung und da ist natürlich auch etwas Wahres dran. Aber erstens zwingt Sie (noch) niemand, einen solchen Vertrag abzuschließen und zweitens kann der Staat auch entscheiden was er fördert, wenn er schon Geld in die Hand nimmt.
Welche Förderung, steuerliche Behandlung, Einschränkungen usw. dabei genau für die einzelnen Produkte gelten, finden Sie in der Rubrik Altersvorsorge.
Allen Verträgen gemein ist, dass Sie Ihnen eine lebenslange Rente versprechen. Die Höhe hängt dabei von mehreren Faktoren ab: zum einen spielt natürlich die größte Rolle, welche Beiträge Sie im Laufe der Zeit dort einzahlen. Dann kommt es darauf an, wie hoch die Überschüsse sind, welche die Versicherung im Laufe der Zeit erwirtschaftet. Wie viel davon tatsächlich bei Ihnen ankommen, hängt auch von der weiteren Entwicklung der Lebenserwartung ab. Denn auch die Menschen, die schon lange vorher einen Vertrag abgeschlossen haben, werden im Schnitt älter. Dies war aber damals nicht in dem Maße abzusehen. Deshalb müssen nun zusätzliche Rückstellungen gebildet werden, um die damals zugesagten Renten auch länger zahlen zu können. Dies geht zu Lasten der Überschüsse aller. Bevor Sie sich jetzt ärgern – in 10 Jahren könnte dies zu Ihrem Vorteil werden.

Worauf Sie bei einem Abschluss achten sollten ist, was mit dem Geld passiert, wenn Sie, entgegen der Statistik, früher aus dem Leben scheiden:
Hier spielt auch wieder eine große Rolle, in welcher der neuen Schichten des Alterseinkünftegesetzes Sie sich bewegen.

Fast alle Varianten der Rentenversicherung gibt es entweder als klassische, Kapitalbildende oder als Fondsgebundene Versicherung. Da deren Aufbau dem der Lebensversicherung entspricht, sehen Sie die grundsätzliche Struktur bitte dort nach.

Auch von ‚Britischen’ Versicherungsgesellschaften werden Rententarife angeboten. Von den deutschen Rententarifen unterscheiden sich die Gesellschaften nur durch Ihre Anlagestrategie, die hier erläutert wird.


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