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Rechtschutz

Der schon etwas abgegriffene Spruch ‚Recht haben und Recht bekommen sind zwei völlig verschiedene Dinge’ gilt leider noch immer. Wenn Sie den zivilen Klageweg beschreiten, um Ihr Recht durchzusetzen, kommen oft hohe Kosten auf Sie zu, die z.B. durch Gerichtsgebühren, Gutachten oder Sachverständige entstehen. Diese Rechnungen sind meist sofort, also nicht erst am Ende des Verfahrens fällig, also müssen Sie in Vorleistung gehen.

Ist Ihr finanzielles Polster aufgebraucht, geht Ihnen vielleicht kurz vor einem siegreichen Prozeßende die Luft aus und Ihre Ansprüche sind dahin. Auf diese Weise sind schon einige große Konzerne vergleichsweise günstig an die Patente für geniale Erfindungen gekommen, die sich jemand ausgedacht hat, dem auf dem Weg durch die gerichtlichen Instanzen die Mittel ausgegangen sind.

Solche Kosten deckt eine vernünftige Rechtschutzversicherung ab. Ebenso bieten viele Gesellschaften Ihren Kunden eine kostenlose Erstberatung an. So können oft schon zu Beginn die Chancen einer Klage geprüft werden und mögliche Alternativen aufgezeigt werden.

Getreu dem Motto ‚ein brennendes Haus kann man nicht gegen Feuer versichern’, gibt es bei vielen Gesellschaften Wartezeiten, die eingehalten werden müssen. Klagen, die auf einen Anlass in dieser Wartezeit zurückzuführen sind, werden von der Versicherung nicht gedeckt. Dies dient zum Schutz der Versichertengemeinschaft, denn die Kosten, die bei jemandem entstehen, der mittags geblitzt wird und abends eine Rechtschutzversicherung abschließt, um gegen den zu erwartenden Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen, müssten von allen getragen werden.

Zwar kann es bitter sein, wenn man einen Anspruch aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht durchsetzen kann, jedoch ist meist der emotionale Schaden höher als der finanzielle. Sicher gibt es vor Gericht auch den ein oder anderen Härtefall, jedoch handelt es sich in der Masse selten um wirklich existenzbedrohende Fälle, die nicht vermieden werden hätten können (bei Vorsatz zahlt keine Versicherung - auch eine Rechtschutzversicherung nicht!)

Daher hat die Rechtschutzversicherung den Charakter einer Luxusversicherung und sollte nur abgeschlossen werden, wenn die wesentlichen Bereiche wie Haftpflicht, Gesundheit und Verlust der Arbeitskraft bereits ausreichend abgedeckt sind.

Bei Selbständigen ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, zivilrechtlich oder gar strafrechtlich angeklagt zu werden. Hierdurch kann schnell die Existenz bedroht sein. Daher hat die Rechtschutzversicherung für diese Personengruppe einen deutlich größeren Stellenwert.

 

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