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Pflegeversicherung


Wie bei der Krankenversicherung wird auch bei der Pflegeversicherung zwischen der privaten Pflegevollversicherung und der Zusatzversicherung unterschieden. Allerdings gibt es bei der Vollversicherung in Gegensatz zur Krankenversicherung keine großen Tarifwahlmöglichkeiten. Der Leistungsumfang entspricht hier nämlich genau dem Katalog, der im Sozialgesetzbuch für die gesetzliche Pflegeversicherung verankert ist.

Das System, das dahinter steckt, ist jedoch, wie bei der Krankenversicherung, unterschiedlich: Während sich der Beitrag in der gesetzlichen Pflegeversicherung prozentual am Einkommen orientiert, erfolgt in der privaten Variante eine Einstufung nach dem Eintrittsalter. Damit wird zumindest auf ein für dieses Risiko wesentlichen Bereich Rücksicht genommen. Überschüsse werden hier angelegt und es bildet sich ein Deckungsstock, von dem zukünftige Leistungen erbracht werden können.

Dieses System ist dem Umlageprinzip der gesetzlichen Versicherung sicher überlegen. Da die Pflegeversicherung als jüngster Zweig der Sozialversicherung allerdings erst 1995 entstanden ist, muss der Fairness halber auch gesagt werden, dass die private Pflegeversicherung bisher kaum Leistungsfälle zu verzeichnen hat. Was sich hier in Zukunft entwickelt und welche Ideen Politiker noch entwerfen werden, bleibt mit Spannung abzuwarten.

Wenn man das Glück hatte, bisher nicht im näheren Bekanntenkreis mit dem Schicksal Pflegebedürftigkeit konfrontiert worden zu sein, fehlen einem oft völlig die Vorstellungen, mit welchen Kosten ein solcher Umstand verbunden ist. In München schlägt ein Platz in einem Pflegeheim (vollstationär) mit mindestens 3000 € zu Buche. Nach oben gibt es kaum Grenzen. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind nach §43 SGB XI in so einem Fall jedoch auf 1432 € begrenzt (in besonderen Härtefällen werden bis zu 1688 € übernommen). Die Differenz muss aus dem Einkommen bzw. dem Vermögen des Pflegebedürftigen bestritten werden und in bestimmten Fällen kann es auch die Angehörigen treffen.

Die private Pflegezusatzversicherung deckt, ja nach Versicherungsgesellschaft und Tarif, einige der größten dieser Lücken in der gesetzlichen Pflegeversicherung ab. Da ja der Umfang bei einer privaten Pflegeversicherung dem der gesetzlichen entspricht, ist diese Versicherung für nahezu jeden sinnvoll. Selbst der Abschluss für die eigenen Eltern (sofern sie aufgrund des Alters und des Gesundheitszustandes noch versicherbar sind) kann einer erheblichen finanziellen Belastung im Fall deren Pflegebedürftigkeit vorbeugen.

Welche Arten von Privaten Pflegezusatzversicherungen gibt es?

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