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Abdingung

Eine Abdingung ist eine in Ausnahmefällen getroffene Vereinbarung zwischen Arzt und Privatpatient, wenn höhere ärztliche Gebühren anfallen als in der GOÄ festgelegt sind. Die Abdingung hat schriftlich zu erfolgen und darf keine anderen Erklärungen beinhalten. Der Patient hat das Recht auf einen Abzug der Abdingung. Es sind allgemeine Rechtsgrundsätze sowie das AGB-Gesetz einzuhalten um die Gültigkeit der Abdingung sicherzustellen, was auch eine angemessene Höhe der Vergütung beinhaltet.

Abkürzungsversicherung

Die Abkürzungsversicherung ist eine Abspaltung der Lebensversicherung, bei welcher die Überschüsse eine Laufzeitreduzierung bedeuten. Die Abkürzungsversicherung wird auf ein hohes Alter abgeschlossen. Das bedeutet eine lange Laufzeit mit niedrigen Beiträgen. Die Versicherungssumme wird bei der Abkürzungsversicherung früher fällig als vertraglich vereinbart.

Abschluss

Der Abschluss ist das Zustandekommen eines Versicherungsvertrages durch Angebot und Annahme. Er erfolgt durch den Abschluss einer Versicherung.

Abschlusskosten

Die Abschlusskosten sind in den Betriebskosten eines Versicherungsunternehmens enthalten und heissen auch Erwerbskosten. Die Abschlusskosten entstehen einmalig beim Abschluss eines Versicherungsvertrages.

Abtretung

Ein aus einem Versicherungsvertrages entstandener Anspruch wird auf einen Dritten übertragen. Dies hat in schriftlicher Form zu erfolgen.

Aktienfonds

Aktienfonds sind Anlagefonds, die sich hauptsächlich aus Aktien zusammensetzen. Aktienfonds entstehen, indem in Aktien investiert wird.

Aktuar

Ein Aktuar ist ein Experte, der im Bereich Versicherung mithilfe mathematischer Verfahren Lösungen entwickelt. Im Zuge des neuen Versicherungsrechts sind Lebensversicherer und Private Krankenversicherer dazu verpflichtet einen Aktuar zu beauftragen dessen Aufgabe es ist, die Erfüllung der Versicherungsverträge zu kontrollieren.

Allgemeine Versicherungsbedingungen

Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen regeln die vertraglichen Rechte und Pflichten des Versicherungsnehmersund des Versicherers und legen den Versicherungsschutz nach Art und Umfang fest. Auch besondere Versicherungsbedingungen sind in ihnen enthalten.

Änderungsrisiko

Das Änderungsrisiko beinhaltet unvorhersehbare Auswirkungen, die die Schadenbelastung verändern können. Diese Auswirkungen des Risikos sind in der Lage, das Risiko sowohl stark zu erhöhen als auch zu senken und erschweren somit die Kalkulationsarbeit für den Versicherer.

Annahme

Mit der Annahme des Versicherungsvertrages akzeptiert das Versicherungsunternehmen die Bedingungen, die im Antrag enthalten sind. Der Versicherungsnehmer akzeptiert mit einer Unterschrift auf dem Antrag diese Bedingungen ebenfalls.

Anpassungsversicherung

Bei der Anpassungsversicherung steigen sowohl die Beiträge als auch die Versicherungssumme in kontinuierlichen Abständen. Die Erhöhungen bei der Anpassungsversicherung orientieren sich an der Steigerung des Höchstbeitrags der gesetzlichen Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten. Einige Unternehmen orientieren sich auch an festen Prozentsätzen. Die Anpassungsversicherung trägt auch den Namen Zuwachs oder dynamische Lebensversicherung.

Anspruchsteller

Mit dem Antragsteller ist der Kunde eines Versicherungsunternehmens gemeint. Dieser wird auch Versicherungsnehmer genannt. Zu den Aufgaben des Antragstellers zählen die Erbringung der Beitragszahlungen, die Benennung der Bezugsberechtigten und das Unterschreiben des Antrags.

Antragsteller

Mit dem Antragsteller ist der Kunde eines Versicherungsunternehmens gemeint. Dieser wird auch Versicherungsnehmer genannt. Zu den Aufgaben des Antragstellers zählen die Erbringung der Beitragszahlungen, die Benennung der Bezugsberechtigten und das Unterschreiben des Antrags.

Anzeigepflicht

Die Anzeigepflicht ist die Pflicht eines Versicherungsunternehmens bei Vertragsabschluss seinen gegenwärtigen und vergangenen Gesundheitszustand anzugeben. Erfolgt die Anzeigepflicht in einer nicht wahrheitsgemässen Art und Weise, so spricht man von einer Verletzung der Anzeigepflicht. In diesem Fall ist die Versicherungsgesellschaft dazu berechtigt von diesem Vertrag Abstand zu nehmen.

Äquivalenzprinzip

Das Äquivalenzprinzip wird vorrangig bei Individualversicherungen angewandt. Die Beiträge orientieren sich beim Äquivalenprinzip an Art und Umfang des Risikos und an der Risikogruppe.

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote gibt das Verhältnis zwischen den registrierten arbeitslosen Personen und den erwerbstätigen Personen an. Die Arbeitslosenquote berücksichtigt nur gemeldete Personen.

Assekuranz

Assekuranz ist ein allgemeingültiger Begriff, der für das Versicherungswesen steht.

Assistance

Assistance ist eine neue in Frankreich entwickelte Dienstleistung, die darauf ausgerichtet ist dem Kunden in seiner aktuellen Notlage sofort zu helfen. Diese Hilfe der Assistance erfolgt weltweit und 24 Stunden am Tag.

Aufschubzeit

Mit der Aufschubzeit ist der Zeitraum gemeint, der zwischen dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung und der Auszahlung der ersten Rente liegt.

Aufgeld

Aufgeld wird auch Agio genannt. Man versteht unter Aufgeld einen Aufpreis, der in Prozent ausgedrückt wird und zwischen Nennwert und Kurswert liegt. Dieses Aufgeld gilt im Allgemeinen als aussagekräftiger Indikator.

Ausbildungsversicherung

In der Regel wird die Ausbildungsversicherung von einem Elternteil für sein Kind abgeschlossen, wobei der Elternteil die Beiträge bezahlt und das Kind der Begünstigte ist. Die Ausbildungsversicherung fördert die Berufsausbildung des Kindes. Beim Tod des Kindes kann eine andere Person an dessen Stelle treten. Beim Tod des Elternteils läuft die Ausbildungsversicherung ohne Beitragsverpflichtungen bis zum vereinbarten Termin weiter.

AVAD

Mit der AVAD ist die Auskunftstelle über Versicherungs-Bausparkassenaussendienst und Versicherungsmakler in Deutschland e.V. gemeint. Die AVAD ist eine Einrichtung im Versicherungswesen und gibt nur Auskünfte an Unternehmen ab, die entweder dem GDV oder den Fachverbänden angehören.


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