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Gesetzliche Rentenversicherung

Diese Seite soll Ihnen nur einen kleinen Einblick in das System der gesetzlichen Rentenversicherung bieten. Viele gute Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der BfA (www.bfa.de), unter anderem auch die Termine von Vorträgen, die von der BfA in vielen Städten angeboten werden.

Das Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung

Das System der gesetzlichen Rentenversicherung arbeitet nach dem Prinzip des Umlageverfahrens. Anders als beim Kapitaldeckungsverfahren, dass Sie von Ihren privaten Sparverträgen her kennen, wo Ihr Geld bis zum Zeitpunkt X angelegt und Ihnen dann ausgezahlt wird, werden hier die eingenommen Beiträge gleich dazu verwendet, um die Leistungen an die jetzigen Rentenempfänger auszuzahlen.

 


Schwierigkeiten des Umlageverfahrens

Das Problem des Umlageverfahrens und somit auch Ihrs: Wenn Sie in Rente gehen, müssen genug andere da sein, die Beiträge einzahlen.

Daraus ergeben sich im derzeitigen Umfeld zwei Hauptschwierigkeiten: Das eine ist die Konjunktur. Wenn es eine große Anzahl an Arbeitslosen gibt, macht sich das für den Staat in diesem Zusammenhang doppelt negativ bemerkbar: Zum einen fehlen diese Menschen als Beitragszahler  es kommt also weniger Geld in die Kasse – und zum anderen muss der Staat für den Zeitraum der Arbeitslosigkeit den Rentenversicherungsbeitrag aufbringen, den sonst der Arbeitgeber zahlen würde.

Während sich dieses Problem relativ schnell und deutlich abschwächt, wenn die Konjunktur anzieht, ist das beim zweiten großen Problem der Rentenversicherung nicht der Fall: die demografische Entwicklung, also das Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern.

Da immer weniger Kinder geboren werden, die Menschen dank des medizinischen Fortschritts aber immer länger ihren Ruhestand genießen können, hat sich hier schon über die letzten Jahre ein Ungleichgewicht aufgebaut, das sich in Zukunft noch verschärfen wird und nicht kurzfristig behoben werden kann.

Dass den Politikern dies schon seit langem bewusst ist, kann man an den zahlreichen Rentenreformen und –reförmchen der letzten 20 Jahre sehen.

Der Nachhaltigkeitsfaktor

Ein Beispiel dafür ist der ‚Nachhaltigkeitsfaktor’. Dieser zunächst positiv behaftete Begriff  verheißt für Sie, Sie werden es ahnen, nichts Gutes. Er soll nämlich genau das oben beschriebene Missverhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenempfängern zumindest für die Zukunft dämpfen und kommt daher bei Rentenerhöhungen zum Einsatz: Die Erhöhung der Renten ist an die Entwicklung des durchschnittlichen Einkommens in Deutschland gekoppelt. Steigen die Löhne im Schnitt, erhöht sich auch der Rentenwert, der bei der Berechnung der individuellen Rentenhöhe eine wichtige Rolle spielt. Durch den Nachhaltigkeitsfaktor wird bei zukünftigen Rentenerhöhungen die demografische Entwicklung berücksichtigt. Verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenempfängern, erfolgt eine geringere Erhöhung, als es aufgrund der Einkommensentwicklung der Fall gewesen wäre. Für Sie bedeutet das, dass Ihre Versorgungslücke noch größer wird, da Ihre Lohnerhöhungen zumindest etwa einen Inflationsausgleich schaffen, bei den zukünftigen Rentenerhöhungen aber damit kaum zu rechnen ist.

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