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Die ‚Britischen’ Versicherungen

Grundsätzlich werden von den ‚Britischen’ Gesellschaften, die Ihre Produkte in Deutschland anbieten (z.B. Canada Life (Hauptsitz in Irland), Royal London, Clerical Medical, Standart Life) unterschiedliche Tarife angeboten, die, teilweise mit Einschränkungen, in unterschiedlichen Schichten der Altersvorsorge eingesetzt werden können.
Was sie von den deutschen Gesellschaften unterscheidet, ist zum einen meist eine größere Flexibilität, was die Vertragsgestaltung angeht (z.B. wie viele Personen in einem Vertrag versichert werden können oder die Laufzeit des Vertrages) zum anderen die Anlagestrategie.

Die meisten Tarife der ‚britischen’ Gesellschaften sind wie eine Kapitalbildende Versicherung aufgebaut, also das Kapital wird intern angelegt. Während die deutschen Gesellschaften aber genaue Vorgaben haben, zu welchen Anteilen sie maximal wo investieren dürfen (z.B. dürfen höchstens 35% in Aktien investiert werden), gibt es solche Beschränkungen bei den Gesellschaften von der anderen Seite des Kanals nicht. Die meisten deutschen Gesellschaften liegen mit ihren Aktienquoten noch deutlich unter den 35%. Die einzige Versicherung, die einmal überhaupt in die Nähe dieser Grenze gekommen ist, war die Mannheimer – mit dem bekannten Ergebnis.
Viele ‚Briten’ weisen eine Aktienquote von über 70% auf. Dass ein solch hoher Anteil an Aktien nicht automatisch in die Pleite führt, zeigen diese Gesellschaften eindrucksvoll. Dadurch, dass diese Anlagestrategie oft schon seit Jahrzehnten, teilweise schon seit Jahrhunderten betrieben wird, ist die Erfahrung und das Risikomanagement ein ganz anderes als bei den deutschen Gesellschaften. So liegen dann auch die Renditen solcher Verträge oft im zweistelligen Bereich. Allerdings muss auch gesagt werden, dass die letzte langjährige Börsenschwäche auch bei einigen ‚Briten’ an den Reserven gezerrt hat.
Warum sind diese Reserven so wichtig? Bei einer ‚britischen’ Police unterliegt Ihr Vertrag keinen solchen Schwankungen, wie dies bei einer Fondsgebundenen Versicherung meistens der Fall ist. Einmal pro Jahr sagt Ihnen die Gesellschaft eine feste Verzinsung zu, die dann für dieses Jahr gilt und der Wert Ihres Vertrages steigt dann um diesen Prozentsatz – und kann durch eine Garantie auch nicht mehr darunter fallen. Nun bieten die Börsen ja alles - nur keine feste Verzinsung. Daher findet bei den Gesellschaften ein Glättungsverfahren (‚Smoothing’ genannt) statt: In guten Börsenzeiten wird ein höherer Zinssatz zugesagt und zusätzlich werden Rückstellungen gebildet. Diese werden in schlechten Zeiten aufgelöst, um Ihnen in dem Jahr einen festen Zinssatz zu geben, der aber niedriger als im Jahr zuvor sein kann. Liegt am Ende des Vertrages der tatsächliche Wert Ihres Guthabens an der Börse höher, als Ihnen dies bereits durch den festen Zinssatz gutgeschrieben wurde, bekommen Sie noch einen Schlussbonus.
So können Sie von einer guten Börsenentwicklung profitieren, sind aber nach unten abgesichert.
Diese Tarife eignen sich daher vor allem für Leute, denen eine normale deutsche Kapitalbildende Versicherung zu langweilig ist, sich aber bei einer Fondsgebundenen Police unwohl fühlen, bei der ja das gesamte Kapital vom aktuellen Börsenstand abhängig ist.

Wie so oft steckt natürlich auch hier der Teufel im Detail. So kommt es auch hier auf die Bonität der Gesellschaft, die Gestaltungsmerkmale und die jeweiligen Vertragsbedingungen an. Bei der Frage, ob eine ‚britische’ Police für Sie das richtige ist und wenn ja, welche Gesellschaft und welche Vertragsform, unterstützen wir Sie gerne. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.