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Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Risiko, seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum geplanten Zeitpunkt ausüben zu können, ist erheblich! Im Schnitt wird jeder dritte Arbeiter und jeder vierte Angestellte vor Erreichen des Rentenalters berufsunfähig.

Da die staatlichen Leistungen auch hier durch ein Gesetz aus dem Jahr 2001 erheblich beschnitten wurden, ist dann ohne ein private Absicherung oder erhebliches Vermögen eine drastische Reduzierung des Lebensstandarts die Folge. Daher gehört eine Absicherung für diesen Fall zu den wichtigsten Verträgen, die abgeschlossen werden sollten! Viele Leute schließen für ihr Auto eine Vollkaskoversicherung ab, aber sparen an der Absicherung ihres Einkommens. Je nach Höhe des Verdienstes und dem Zeitpunkt einer Berufsunfähigkeit kann der Schaden, der sich daraus ergibt, schnell einige Hunderttausend Euro betragen, während er bei dem Auto doch überschaubar bleibt.

Private Versicherungen gibt es für solche Fälle in den unterschiedlichsten Formen.

Die Berufsunfähigkeitsabsicherung kommt dabei der früheren Funktionsweise der gesetzlichen Versicherung am nächsten: Ist jemand aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht mehr in der Lage, seinen Beruf auszuüben, erhält er von der Versicherung bis zum gewählten Versicherungsablauf die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente.

Dabei ist bei einem vernünftigen Bedingungswerk die Definition so gewählt, dass geprüft wird, ob der tatsächlich ausgeübte Beruf zu einem bestimmten Grad (meist zu 50%) nicht mehr ausgeübt werden kann – dann wird die Rente gezahlt.

Bei einer Erwerbsunfähigkeitsabsicherung wird hingegen als Kriterium herangezogen, ob eine Erwerbstätigkeit insgesamt noch ausgeübt werden kann. Ein Verweis auf einen anderen als den ausgeübten Beruf ist also verhältnismäßig leicht darzustellen (z.B. wenn der Fliesenleger mit Rückenproblemen auf eine kaufmännische Tätigkeit verwiesen wird).

Als Absicherung relativ neu in Deutschland sind die Grundfähigkeitsabsicherung sowie die Dread-Disease-Policen. Bei der Grundfähigkeitsabsicherung wird im Leistungsfall geprüft, ob bestimmte Grundfunktionen des Körpers (z.B. eine bestimmte Strecke frei gehen) noch möglich sind. Wenn nicht, wird unabhängig von eventuell weiterhin möglichen beruflichen Tätigkeiten eine Rente gezahlt. Bis bei dieser Absicherung tatsächlich ein Leistungsfall erreicht wird, muss schon einiges passieren. Dafür können sich hier oft auch Personen versichern, die aufgrund von Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsabsicherung mehr erhalten würden. Für dieses Produkt gibt es in Deutschland bisher nur einen Anbieter.

Die Dread-Disease-Policen kommen aus dem angelsächsischen Raum und sind dort vergleichsweise weit verbreitet. Dread Disease ist am ehesten mit ‚Schwere Krankheiten’ zu übersetzen. Wie bei der Grundfähigkeitsabsicherung wird hier nicht geprüft, ob noch einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen wird. Der Leistungsfall tritt ein, wenn bestimmte, genau definierte Diagnosen (wie z.B. Krebs) gestellt werden, die der Patient auch einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 14 Tage) überlebt. Ist dies der Fall, erhält der Kunde eine einmalige Summe in zuvor vereinbarter Höhe.

Welcher Vertrag tatsächlich abgeschlossen werden sollte, hängt stark vom Einzelfall, insbesondere der beruflichen Tätigkeit, dem Gesundheitszustand und dem vorhandenen Vermögen ab.

Auf jeden Fall sollte vor dem Hintergrund des immensen finanziellen Risikos die Absicherung mit dem individuell höchstmöglich zu erreichenden Versicherungsschutzes abgeschlossen werden.

Wie werden die Leistungen dieser Versicherungen steuerlich behandelt?

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